Definition
Ein Framework („Rahmenwerk“) ist eine Sammlung fertiger, getesteter Code-Bausteine mit Regeln, wie man sie zusammensetzt. Der Entwickler schreibt nur, was für Ihr Projekt spezifisch ist.
Ein Bild
Ohne Framework zu bauen ist, als würde man Küchenschränke Brett für Brett anfertigen. Mit einem Framework beginnt man mit Standardkorpussen, stabil und aufeinander abgestimmt, und wählt die Fronten. Das geht schneller, aber man muss sich an die Maße des Herstellers halten.
Beispiel: Ein Anmeldeformular muss die Felder prüfen (gültige E-Mail-Adresse, Pflichtfelder), Bots abwehren, die Antworten speichern und eine Bestätigungs-E-Mail senden. Ein Framework liefert die meisten dieser Bausteine: Das Team konzentriert sich auf die Fragen, die gestellt werden, und darauf, was nach der Anmeldung passiert.
Einige Namen
- Im Browser (was Besucher sehen): React, Vue, Svelte.
- Auf dem Server (Daten, Konten, Regeln): Symfony und Laravel in PHP, Django in Python.
- Beides zugleich: Next.js, Nuxt.
WordPress ist kein Framework, sondern ein CMS (Content-Management-System): eine fertige Website zum Befüllen, die man mit Plugins erweitert.
Vorteile und Nachteile
- Vorteile: Zeitersparnis, geordneter Code, leichter von einem anderen Entwickler zu übernehmen.
- Nachteile: Updates, die man verfolgen muss, Regeln, die man lernen muss, Fremdkomponenten, die man überwachen muss.
- Ein Framework allein macht eine Website weder sicher noch schnell: Es kommt darauf an, wie man es einsetzt.
Braucht man ein Framework?
Für eine Präsentationswebsite mit wenigen Seiten genügen HTML, CSS und JavaScript: weniger Updates und eine leichtere Website. Für eine Anwendung mit Konten, Buchungen oder Zahlungen spart ein Framework Zeit. Die richtige Wahl hängt vom Projekt ab, nicht von der Mode.