Google misst die Geschwindigkeit einer Website mit drei Kennzahlen, den Core Web Vitals, und berücksichtigt sie im Ranking, auch wenn die Relevanz der Inhalte wichtiger ist. Vor allem aber: Besucher am Smartphone warten nicht.
In zwei Minuten messen
Öffnen Sie PageSpeed Insights, fügen Sie die Adresse Ihrer Website ein und starten Sie die Analyse. Achten Sie vor allem auf das Ergebnis „Mobil“. Die Grenzwerte, die Google für ein gutes Ergebnis festlegt:
- Anzeige des Hauptinhalts (LCP): unter 2,5 Sekunden.
- Reaktion auf einen Klick (INP): unter 0,2 Sekunden.
- Stabilität der Anzeige (CLS): unter 0,1. Das heißt: Beim Laden darf nichts springen, etwa ein Knopf, der sich genau beim Klicken verschiebt.
Die häufigsten Ursachen
- Zu schwere Fotos. Ein Handyfoto wiegt oft 3 bis 5 MB.
- Angehäufte Plugins und Skripte. Jedes Karussell, Chatfenster oder Tracking-Tool fügt Code hinzu, der geladen werden muss.
- Kein Caching. Der Browser lädt Logo und Gestaltung auf jeder Seite neu.
- Überlastetes Hosting. Der Server braucht über eine Sekunde, um zu antworten, bevor er die Seite überhaupt sendet.
- Zu viele Schriften. Jede Variante (fett, kursiv …) ist eine Datei mehr.
Beispiel: Ein Startseitenfoto von 4 MB, auf Bildschirmbreite verkleinert und ins WebP-Format umgewandelt, wiegt oft unter 200 KB, ohne sichtbaren Unterschied. Bei einer durchschnittlichen Mobilverbindung spart das mehrere Sekunden.
Womit anfangen
- Bilder verkleinern und umwandeln: Das bringt oft am meisten.
- Abschalten, was nicht mehr gebraucht wird: Plugins, Widgets, alte Tracking-Tools.
- Komprimierung und Caching beim Hoster aktivieren.
- Erneut messen, um den Gewinn zu prüfen.
Wir führen diese Prüfung durch: Messung, eine nach Wirkung geordnete Liste der Korrekturen, danach auf Wunsch die Umsetzung. Kontaktieren Sie uns.
Quelle: Google Search Central, „Core Web Vitals“ · Abgerufen am 26. September 2026.